Angst vor der Angst: Warum ständiges Körperprüfen sie verstärkt

Shownotes

Du prüfst deinen Körper, um dich sicherer zu fühlen. Doch danach bist du noch beunruhigter.

Patrick kannte dieses Muster nur zu gut: den Kopf vorsichtig bewegen, nach Schwindel suchen, jede Empfindung bewerten. Was ihn vor der nächsten Panikattacke schützen sollte, nahm immer mehr Raum in seinem Alltag ein.

Wir schauen gemeinsam auf diesen Kreislauf. Clarissa erklärt die einzelnen Schritte, Patrick erzählt von seiner Suche nach Sicherheit und davon, warum sein erster Schritt zurück in den Alltag tatsächlich nur ein Blick aus dem Fenster war.

Darum geht’s in dieser Folge:

  • Wie aus einer Körperempfindung die Befürchtung werden kann: Gleich passiert etwas Schlimmes.

  • Warum ständiges Kontrollieren und Vermeiden die Angst weiter antreiben können.

  • Weshalb Patrick sich zeitweise mit Horrorfilmen wohler fühlte als in seiner eigenen Haut.

  • Was rosa Elefanten mit der Angst zu tun haben, eine vermeintliche Schutzstrategie aufzugeben.

  • Welche Rolle ein bewusster Aufmerksamkeitswechsel und kleine Schritte in gefürchtete Situationen spielen können.

Ein Blick aus dem Fenster kann ein großer Schritt sein

Für Patrick begann das Wiederannähern mit wenigen Sekunden. Später kamen die offene Balkontür und der erste Schritt nach draußen dazu. Wir sprechen darüber, wie solche Erfahrungen ihm nach und nach wieder Vertrauen gegeben haben.

Die Größe eines Schrittes erkennt man nicht immer von außen.

In der Folge unterscheiden wir außerdem zwischen dem medizinischen Abklären neuer oder unklarer Beschwerden und dem wiederholten angstgetriebenen Kontrollieren.

Deine Fragen und Erfahrungen

Kennst du den Drang, immer wieder zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist? Schreib uns deine Erfahrungen, Fragen oder Themenwünsche an:

patrick@panikmentor.de

Dieser Podcast bietet Orientierung und persönliche Impulse. Er ersetzt keine individuelle Diagnostik oder Behandlung. Unsere Erfahrungen sind individuell.

Transkript anzeigen

00:00:00: ist mir gerade schwindelig, schlägt mein Herz schneller als sonst.

00:00:06: Ich habe früher ständig überprüft ob mit meinem Körper alle stimmt.

00:00:11: ich wollte mich absolut sicher fühlen aber nach der Überprüfen war ich oft noch viel beunruhigter.

00:00:20: Wie kann etwas das uns Sicherheit geben soll die Angst weiter antreiben?

00:00:26: darüber sprechen wir heute.

00:00:32: Herzlich Willkommen bei Panik Mentor wenn Angst zum Mentor wird.

00:00:38: Ich bin Patrick, Coach, Trainer und Mentor für Selbstführung oder den Umgang mit Angst

00:00:46: Und ich bin Clarissa, seine Frau Psychotherapeutin und Selbstverteidigungstrainerin.

00:00:52: Wir verbinden persönliche Erfahrungen mit fachlichen Einordnungen und Bildern aus der Heldenreise.

00:01:00: In der ersten Folge haben wir gemeinsam über meine erste Panikattacke berichtet.

00:01:05: Heute schauen wir genauer auf die Angst vor der nächsten Attacke.

00:01:10: Bei mir hatte das viel mit dem ständigen Beobachten meines Körpers zu tun.

00:01:15: Unsere Erfahrungen sind individuell, der Podcast gibt Orientierung und Impulse ersetzt aber natürlich keine persönliche Diagnostik oder Behandlung.

00:01:26: Patrick du sagst dass dieses ständige Beobachten das schlimmer gemacht hat.

00:01:32: wie sah das denn ganz konkret aus?

00:01:34: Nach meinen ersten beiden Panikattacken ging es mir richtig, richtig schlecht.

00:01:39: Und ich hatte schon in der ersten Episode erzählt, dass man mir das auch angemerkt hatte und dass ich bin weniger Wochen nicht mehr in der Lage war aus dem Haus zu gehen.

00:01:53: Natürlich war da die ganze Zeit diese Angst vor der nächsten Panikattacke, die Angst, dass dieses Panikmonster jederzeit zuschlagen kann.

00:02:06: aber Am schlimmsten war auch dieser Gedanke, ich kann meinem Körper nicht mehr vertrauen.

00:02:12: Meine Körper macht während dieser Attacke ganz bescheuerte blöde Dinge... Ich verliere völlig die Kontrolle!

00:02:22: Ich sehe nicht mal richtig, ich höre nicht mehr richtig, mein Herz rast.

00:02:27: und da war so ein Gefühl auch schon bei den ersten beiden Panikattacken.

00:02:33: das hat sich so ein bisschen angefühlt wie Schwindel.

00:02:37: Und wenn es eine Sache gibt, die ich absolut an Symptomen hasse, dann ist das Schwindel.

00:02:47: Weil das bei mir immer so einen Kontrollverlust symbolisiert.

00:02:51: Mein Körper fühlt sich weird an, ist schwank, das dreht und alles ist plötzlich so anstrengend weil ich kann nichts mehr tun, aber er ist schwindelig!

00:03:02: Natürlich hatte ich schon echten Schwindeln erlebt nach längerem Krankheitsphasen, wenn der Körper wirklich erschöpft ist bei einer Krippel zum Beispiel oder wenn der Kreislauf mal im Keller ist.

00:03:14: Aber das war irgendwie ein anderer Schwindel, der da plötzlich da war und das Verrückte war.

00:03:23: je mehr ich diese Angst vor diesem Schwindeln hatte desto mehr habe ich meinen Körper überprüft weil ich gedacht hab mein Kopf ist folgendes abgegangen Wenn ich bei den Panikattacken so ein komisches Körpergefühl hatte, das ich wie gesagt auch einen Schwindel interpretieren konnte.

00:03:47: Dann ist Schwindl im Umkehrschluss vielleicht ein Zeichen dass das Panikmonster gleich wieder kommt und wenn ich irgendwie in meinem Körper auch nur der leisesten Hauch von Schwindeln spüren kann So ein leichtes, schwummeriges Gefühl.

00:04:04: Ein leichtes benommenes Gefühl in leichtes Drehen schwanken.

00:04:09: Dann bedeutet es ja dass ich Schwindel kriege und das bedeutet ja wiederum Ich könnte Panik kriegen!

00:04:17: Du kannst jetzt mal probieren zu überprüfen wie sie ob du gerade schwindel hast und stell dir einfach mal vor du hast Angst vorm Schwingel.

00:04:26: mach's bitte nicht wenn du tatsächlich Angst vom Schindel hast.

00:04:31: Du prüfst jetzt ist mir vielleicht ein bisschen schwumrig, nur ein kleines bisschen.

00:04:35: Und höchstwahrscheinlich wirst du merken dass du gerade verunsichert bist und ein bisschen Schwindel wahrnehmen kannst.

00:04:42: Genau es geht tatsächlich schnell auch wenn du zum Beispiel auf Stelle vor.

00:04:46: du bist auf einem Schaukelstuhl und du vergisst für einen Moment das du auf dem Schauke Stuhl bist weil du vielleicht gerade mit dem Kopf nach oben guckst irgendwo in den Wolken bist oder an der In dem Fall, wenn der Schaukelstuhl nicht draußen steht halt in deiner eigene Zimmerdecke anstatt und dann bewegt sich das Schaukeltestuhl nach hinten.

00:05:06: Und eine normale Interpretation wäre von deinem Gehirn?

00:05:10: Alles ist in Ordnung!

00:05:12: Was nur der Schaufelstuhle.

00:05:13: natürlich bin ich nach hinten gekippt aber... Das war nur der schaubelt Stuhl.

00:05:17: Was mein Gehirne ausgemacht hätte es, hilfe mir schwindlich bei meinen Gehirnen in dem Moment dass gar nicht als mit dem Schaukeltestuhlen Verbindung gebracht hätte Weil jede Bewegung war absolut gefährlich und alles hat dann wiederum bestätigt, dass da tatsächlich Schwindel kommt.

00:05:39: Was hast du denn getan?

00:05:40: Dann habe ich angefangen mich weniger zu bewegen weil ich gedacht habe wenn ich jetzt meinen Körper nicht irgendwie anstrengen dann kommt der Schwindellicht.

00:05:56: Und ich sagte selber mit so einem leichten, ja ich sind verwunderten Blick quasi wenn du mich jetzt sehen könntest weil ich das selber so absurd finde der Gedanke.

00:06:07: Ich könnte dem Schwindel aufhalten indem ich mich jetzt weniger bewege.

00:06:13: aber genau das habe ich gemacht.

00:06:15: also ich hab mein Körper erst mal weniger bewegt und ich habe ständig nach geprüft.

00:06:23: das heißt ich habe dann immer geguckt okay jetzt bewege ich mich meine Weile nicht Und jetzt neige ich mal ganz kurz mein Kopf leicht nach links.

00:06:33: Wenn sich das irgendwie komisch anfühlt, ja dann kriege ich wieder Schwindel oder dann habe ich Schwindeln.

00:06:39: Dann nicht gut!

00:06:39: Dann am besten wieder gar nicht bewegen.

00:06:42: Okay, jetzt neig' ich mal meinen Kopf ganz leicht nach vorne.

00:06:46: Nee ist auch nicht geil oh Gott.

00:06:47: nee da kommt wieder Schindel.

00:06:49: Nicht bewegen und das war... ...mein Alltag.

00:06:53: Das klingt so bescheuert aber das war Damals Hauptteil, Hauptbestandteil von meinem Alltag.

00:07:04: Angst vorm Schwindel, Schwindelgefühle wahrnehmen die dann überinterpretieren weil ich Angst davor hatte das da schlimmer wäre dass eine Panikattacke kommt Dann vermeiden mich irgendwie zu bewegen irgendwas zu machen was mich anstrengen könnte Was mein Körper in eine komische Position bringt Aber dann aber gleichzeitig auch immer wieder überprüfen.

00:07:29: Ist das Schwindel oder ist da kein Schwindeln?

00:07:32: Und wenn der Schwindl war, und das Beuler Alarm es war da immer Schwindle weil ich habe mit den Jährigen recht herbeigeschworen Clarissa hat das ja gerade erklärt Dann ging das ganze wieder von vorne los und das war ein endloser Kreislauf des Überprüfens.

00:07:47: Endlos.

00:07:49: Tatsächlich spricht man da auch vom Angstkreislauf.

00:07:53: Den kann man in sechs Schritte einteilen, das ist jetzt eigentlich schon ganz gut erklärt.

00:07:58: Schritt eins ist ein Auslöser.

00:08:01: zum Beispiel du bist auf dem Schaukelstuhl und hast dieses Gefühl von hoch es bewegt sich obwohl sie nicht bewegen sollte oder aber auch ein Gedanke wie oh vielleicht habe ich jetzt wieder schwindel oder kriege jetzt wieder schwindeln.

00:08:15: Schritt zwei ist das Bedrohungsbewertung also Dieses Wenn ich jetzt Schwindel habe, dann ist das gefährlich.

00:08:22: Dann bekomme ich eine Panik-Attacke und dann verliere ich die Kontrolle.

00:08:27: Schritt drei ist die Angstreaktion.

00:08:29: Wenn ich natürlich denke Ich bekomme jetzt ne Panikattacke, dann fährt mein System hoch auf Alarmbereitschaft.

00:08:36: Das heißt der Körper wird aktiviert Und die Symptome, die du vermeiden wolltest, treten auf Herzklopfen, schnellere Atmung, Anspannung und eben auch Schwindeln.

00:08:49: Schritt vier Katastrophisieren.

00:08:52: Es wird immer schlimmer, ich bekomme Herzinfarkt oder vielleicht auch nur in Anführungs- und Schlusszeichen – Ich halte das nicht aus!

00:09:02: Das führt dann zu Schritt fünf Vermeidungsverhalten zum Beispiel wie du gesagt hast gar nicht mehr bewegen.

00:09:08: Wie einschränkend es ist kann man sich sicherlich gut vorstellen.

00:09:12: Und dann kommt Schritt sechs eine kurzfristige Erleichterung weil die Symptome ja tatsächlich abnehmen wenn dich nicht der Situation stellst, wenn du die Situation vermeidest.

00:09:25: Es könnte jetzt auch sein ich habe Angst vor Hunden.

00:09:28: Ich höre einen Bellen ist.

00:09:29: Schritt eins Auslöser-Bellen.

00:09:31: Schritt zwei Oho!

00:09:32: Wenn da ein Hund ist er wird mich beißen.

00:09:34: das gefährlich.

00:09:35: Schritt drei Angstreaktion.

00:09:37: Schritt vier wenn der Hund auf mich zukommt der wird mich beißen und dann werde ich bluten oder muss sich in Spital und und und.

00:09:44: Schritt fünf ich gucke dass ich dem Hund möglichst nicht begegne.

00:09:48: Schritt sechs Gut, ich bin entkommen.

00:09:52: Ich konnte dem Hund aus dem Bild gehen und dann fängt es aber wieder an.

00:09:57: das nächste mal wirds noch stärker weil ich nicht gelernt habe ich kann am Hund vorbeigehen oder ich kann mich weiter bewegen und Es ist ungefährlich.

00:10:07: Das heißt diese vermeidung verstärkt die ganze angstreaktion.

00:10:11: es gibt einen schönen witz dazu der eine mensch sagt zum anderen Ich klatsche und deswegen, also ich klatsch in die Hände.

00:10:20: Und deswegen regnet es keine Rosa Elefanten.

00:10:25: Da antwortet der andere Mensch aber es regnet doch keine Rosa-Elefanten!

00:10:30: Und dann sagt er erste Mensch ja eben das funktioniert.

00:10:35: Klar mal auf wehe ich würde aufhören zu klatschen.

00:10:37: Das ist diese selbst erfüllende Prophezeiung in dem Fall und genau so ging's mir tatsächlich.

00:10:47: Also der Kreislauf den du gerade beschrieben hast passt.

00:10:50: Natürlich perfekt, wie ich das Ganze erlebt habe und es wird bei mir immer schlimmer und ich fand auch mit dem Beispiel mit dem Hund fadde ich ziemlich cool weil da gibt einen schönen Kontrast zu dem was bei mir passte dass während der Hund was im Außen ist wo du auch noch eine gewisse Zeit mit vermeiden zurechtkommst und auch so gesehen wenn du jetzt Angst vor Hunden hast ja haben wir auch nicht wenig Menschen Da kannst du einen Hund vermeiden.

00:11:18: Dadurch ist dein Alltag nicht eingeschränkt, aber wenn du Angst vor etwas hast was dein eigener Körper verursachen könnte zu jeder Zeit dann ist diese Angst ja auch die ganze Zeit präsent.

00:11:31: und so war das bei mir.

00:11:32: ich konnte ja vor dem Schwindel gar nicht lange abhauen.

00:11:35: es gab kein Gebäude wo ich sicher war es gab keinen Ort an dem ich sicher waren nicht mein Bett nichts ein heißes Bar keine Person die mehr helfen konnte weil ich das Gefühl hatte, dass kommt von mir.

00:11:49: Das kommt tief aus dem Inneren und es ist da einfach da.

00:11:53: Und das macht mein Leben einfach zur Hölle und anstrengend und ich wusste nicht wie ich da entkommen kann.

00:12:00: Es war bei mir nicht der Hund den ich vermeiden konnte.

00:12:04: Das Einzige was ich gemacht habe außer meinen Körper möglichst wenig zu bewegen, ist ich hab damals angefangen ganz viele Serien- und Filmel zu gucken.

00:12:15: Ich habe mich dann zu Hause einge-ein-Einverbarrikatiert, quasi bin gar nicht mehr rausgegangen.

00:12:22: Ich hatte vor allem draußen Angst.

00:12:25: ich wollte alles vermeiden weil alles hätte ja irgendwie wieder Panik auslösen können oder diesen Schwindel anschüren können.

00:12:33: und das einzige was für mich sicher war, war zuhause immer im Zimmer sitzen und Serien schauen, Filme schauen.

00:12:43: Und sobald ich aufgehört habe kam wieder diese Angstspirale, die bei mir losgegangen ist.

00:12:50: Das heißt eigentlich bist du geflüchtet in eine Fantasiewelt?

00:12:53: In Animes raus aus deinem Kopf!

00:12:57: Ja, Animes, Serien also alles Mögliche was dabei über Horrorfilme haben.

00:13:02: ich habe damals... Ich hab schon immer gerne Horrorfilmen gesehen aber das war für mich dann so die Phase meinem Leben wo ich ein richtig krasse Neigung zur Horrorfilm entwickelt hab weil dieser Horror, den ich da virtuell gesehen habe, der hat mich so stark abgelenkt dass er kurzfristig diesen Angstkette auch gebrochen hat.

00:13:26: Weil ich dann plötzlich eine Angst auf was realeres hatte.

00:13:31: Jetzt haben wir Anführungszeichen.

00:13:32: real das war natürlich eine fiktive Szene in dem Film aber es war für mich eine realistischere Angst eine begreifbare Angst eine anfassbare Angst sozusagen als die Angst vor dem Schwindel und vor der Panik.

00:13:47: Und das hat mich kurzfristig aus meiner Welt rausgerissen.

00:13:51: oder diese Horrorwelt rein, und es klingt auch... Auch das klingt absurd aber ich habe in diesen Horrorwelten wohnergefühlt als meine eigenen Haut.

00:14:01: Spannend eigentlich dass du da nicht Angst gekriegt hast, weil dein Herz plötzlich angefangen hat schneller zu schlagen oder dein Adrenalin hoch ist mit diesen Filmen?

00:14:10: Das schien bei dir kein Trigger zu sein.

00:14:13: Also das hat die Angst nicht ausgelöst!

00:14:18: Ich weiß auch gar nicht ob mein Herz tatsächlich dann nochmal höher geschlagen hat bei den Horrorfilmen.

00:14:23: Kann schon sein dass es bei dem einen oder anderen Jumpscare aber ich wusste dann ja... Es kommt vom Horrorfilm und ich wusst ihr Horrorfilm gucken hat noch keinen umgebracht, zumindest nicht das ich wüsste.

00:14:36: und es hat mich nur nicht umgebracht.

00:14:40: Also auch da wieder?

00:14:41: Ich weiß was los ist!

00:14:42: Ich kann's einordnen, ich weiß dass es nicht gefährlich und deswegen gibt mir das Sicherheit.

00:14:48: Genau aber dieser Schwindel der da plötzlich die ganze Zeit da war und das was passieren könnte wenn der schwindel schlimmer wird nämlich die Panik die dann vielleicht kommt des Panikmonster das dann kommt weil ich habe den Schwindel als Vorhut, als quasi erste Schleichattacke des Panikmonsters gesehen.

00:15:10: Das war für mich viel schrecklicher also viel schräglicher als alles was ich in den Horrorfilmen gesehen hab.

00:15:18: Patrick du hast ja jetzt auch erzählt dass es bei dir gar keinen Moment gab wo du geprüft hast auf Schwindl und diese Prüfung quasi negativ ausgefallen ist.

00:15:27: also kein Schwindel vorhanden gibt's ja manchmal das.

00:15:30: man sagt ich teste ob ich eine Erkrankung habe, ich teste, ob ich ein Symptom habe und dieses Symptome ist nicht da.

00:15:40: Dann wäre eine kurze Erleichterung da gewesen.

00:15:44: so Panikmonster ist gerade nicht hinter mir her, PanikMonster ist grade nicht in Sicht sozusagen der Hund ist gerade eingesperrt oder nicht da.

00:15:55: die Angst wär aber dann danach gleich wieder zurückgekommen.

00:15:58: also selbst wenn der Test für dich positiv ausfällt Ist das kein sinnvolle Strategie, ständig zu überprüfen?

00:16:08: Das möchte ich in der Stelle auch mal sagen weil es ganz wichtig ist.

00:16:13: Es ist eine sehr nachvollziehbare Strategie dass man immer wieder überprüfe möchte.

00:16:18: aber ich glaube das haben wir jetzt ganz gut erklärt sie begünstigt die Angst sie verstärkt die angst meistens oder fast immer.

00:16:28: mein gibt natürlich die menschen Google, ich hab irgendwie Kopfschmerzen.

00:16:33: Was kann das sein?

00:16:34: Dr.

00:16:34: Google wird zumindest bei mir bringt er immer die Erklärung... Oder doch

00:16:37: der Chatchi-Pizzi!

00:16:39: ...könnten Tumor sein.

00:16:41: und mich beruhigt es tatsächlich weil ich mir denke ja gut so schlimm wird's nicht sein dann ist es was harmloses.

00:16:46: wenns nichts anderes gibt als harmlos und Tumore dann is'es was harmloses.

00:16:52: Wenn´s beruhigt und langfristig beruhicht dann ist eine sinnvolle Strategie zehn Minuten, zwei Tage und die Angst dann mindestens genauso stark wiederkommt oder noch stärker wird.

00:17:05: Dann ist es keine hilfreiche

00:17:06: Strategie.".

00:17:07: Wenn vermeiden aber offensichtlich das völlig falsche isst und eigentlich alles nur schlimmer macht was ist dann die richtige Strategie?

00:17:18: Was ist denn das was du vorschlägst?

00:17:22: Was sinnvoll zu tun iß damit diese angstspirale zumindest mal nicht schlimmer wird, um die und im Idealfall komplett durchbrochen werden kann.

00:17:36: Also was ich tatsächlich noch wichtiger finde als was zu tun ist, ist zu verstehen dass diese Symptome hauptsächlich dadurch ausgelöst werden das wir überprüfen, dass die Angstreaktion quasi durch dieses Überprüfen verstärkt wird und ausgelöst wird.

00:17:56: Das heißt, erst mal verstehen das was ich da erlebe gehört zu einer Panikattacke.

00:18:02: Was sich da erleben ist nicht körperlich gefährlich sondern ist Teil von einem Mechanismus meines Körpers der mich eigentlich schützen will aber in dem Fall halt mir mehr Angst macht weil zum Beispiel eben der Hundebiss ist unangenehm.

00:18:18: davor will der Körper mich schützen dass der Hund mich gar nicht beißen würde, weiß mein Körper nicht.

00:18:24: Wie kann der Körper lernen, dass er mich nicht beißt?

00:18:27: Indem ich mich der Situation aussetze.

00:18:30: Also immer wieder in Situationen begehe und das bitte so in Schritten, dass es für dich okay ist, wo du lernen kannst ... Ich überlebe das, ich überstehe das und es ist nicht so gefährlich wie ich befürchtet habe.

00:18:45: Also ich kann zum Beispiel an einem Hund vorbeilaufen, wer in nem Zwinger isst Und ich kriege Stress, aber ich merke es.

00:18:54: Ich werde nicht gebissen, mich beim Hundebeispiel zu bleiben oder beim Schwindel.

00:18:59: Ich bewege mich und ich habe Schwindeln, aber es kommt jetzt nichts.

00:19:04: Es läuft eine Panik-Attacke.

00:19:06: Da finde ich eben ganz wichtig dass das von der Dosierung nicht so stark ist weil wenn ich natürlich übertreibe mit der Angst dann reagiert der Körper nicht ganz unwahrscheinlich tatsächlich mal mit einer Panikattacke.

00:19:20: Auch das ist nicht gefährlich, aber halt super unangenehm.

00:19:26: Was hat denn dir geholfen Patrick?

00:19:27: Das erste was mein Therapeut damals zu mir gesagt hat war tatsächlich er hat mir klar gemacht dass dieses ständige Überprüfen mir nicht helfen kann sondern es Ganze nur schlimmer macht.

00:19:41: also das was du mir gerade oder hast du grade auch dem Zuhörern erklärt hast hat er mich damals auch erklärt.

00:19:48: Ich muss aber echt gestehen, entweder war ich gerade... war ich zu stur oder ich fragte das als zu absurd angesehen.

00:19:56: Ich wollte es ihm erstmal einfach nicht glauben weil ich habe ihn auch gesagt ja aber mir ist doch immer schwindelig und was ist wenn schlimmer wird?

00:20:03: Also ich war so sehr dieser Angst gefangen dass ich das überhaupt nicht an mich ran gelassen habe obwohl es super Logisch klingt und ich ja jetzt heute auch weiß uns irgendwann auch wirklich verstanden habe, dass die Vermeidung oder die Überprüfung eigentlich völlig das falsche ist.

00:20:27: Habe ich es damals aber nicht verstehen wollen?

00:20:29: Aber

00:20:30: vielleicht kann ich da nochmal kurz einhaken.

00:20:33: wenn wir bei dem Witz auf den Witz zurückkommen dieser Mann der klatscht damit keine rosa Elefanten regnet was ist denn das Risiko aufzuhören zu klatschen.

00:20:43: Ich meine, vielleicht gibt es keine rosa Elefanten und er könnte seine Hände frei nutzen.

00:20:50: aber mal angenommen!

00:20:51: Er hätte recht und er hört jetzt aufzuklatschen dann regnet das rosa elefanten.

00:20:58: Das ist schon

00:20:59: ganz schlimm.

00:21:00: Ja, das ist ja wie super großer Hagel.

00:21:04: Sonst sieben Tonne Elefanten möchte ich nicht auf dem Kopf kriegen.

00:21:07: Ja ein Hagel wäre da noch ein bisschen harmlos.

00:21:10: Also von dem her ganz normal, dass dein System da

00:21:12: ist.

00:21:12: Elefantenavokalypse.

00:21:13: Will ich

00:21:14: nicht riskieren?

00:21:16: Ja genau und das habe... Ich hab mir auch gedacht ne, das will ich nicht riskieren!

00:21:22: Ich will nicht riskierend nichts zu überprüfen weil dann weiß ich ja gar nicht

00:21:27: ob

00:21:28: vielleicht die Panik sich gerade anschleicht.

00:21:31: aber ich wollte gerade erzählen mein Therapeut Kluger Mensch, der wollte nicht aufgeben.

00:21:38: Er hat gesagt, Herr Roth so einfach kommen sie mir nicht davon.

00:21:42: Wir machen jetzt was anderes.

00:21:43: wir machen jetzt Plan B und plan b ist Sie lernen jetzt?

00:21:47: oder mit damals gesagt sie lernen Jetzt erst mal sich der angst zu stellen Und wir machen das im kleinen happen.

00:21:55: und ich habe tatsächlich Mit einem super-super-super Kleinenappen angefangen weil auch das klickt absolut absurd.

00:22:05: Ich konnte zu dem schlimmsten Tiefpunkt meiner Angststörung, meiner Angsterkrankung, nicht mal aus einem Fenster schauen.

00:22:14: Beim bloßen Blick aus dem Fenster habe ich Schwindel bekommen und Panik bekommen.

00:22:21: Weil für mich war alles draußen einfach nur noch furchtbar schrecklich tot und verderben.

00:22:28: Also wirklich draußen war die Elefantenapokalypse.

00:22:30: Ich wollte da nicht rausgehen und vom Elefantener schlagen werden.

00:22:34: Ich musste erstmal lernen, das auszuhalten für ein paar Sekunden aus dem Fenster zu gucken.

00:22:42: Es klingt wirklich... Also wenn ich das selber so laut ausspreche, es klingt total absurd!

00:22:50: Aber genau das war der Fall und das war für mich einen riesen Kraftakt.

00:22:56: aber es war nicht so schwer wie mir vorzustellen.

00:22:59: Ich gehe jetzt vor die Haustür zur Uni und setz mich jetzt in eine Prüfung rein, sondern es war auf dem Level wo ich mir gedacht hab ja das kann ich mir noch irgendwie vielleicht zutrauen dass ich das überlebe.

00:23:17: Zu knapp überleben?

00:23:18: Aber ich glaube ich krieg das hin!

00:23:21: Und dadurch habe ich dann langsam gelernt dass sich die Angst selber aushalten kann, dass nicht direktes Panikmonster kommt wiederum indirekt beim Schwindel geholfen, all dadurch habe ich wie das ein bisschen Vertrauen in mich um meinen Körper bekommen.

00:23:41: Das

00:23:41: heißt du hast dir das ausgesucht wo du gedacht hast dass es zwar schwierig weil alles ist schwierig aber das ist noch machbar und hast da positive Erfahrungen gesammelt von.

00:23:52: Es passt die Welt geht jetzt nicht unter wenn du durchs Fenster guckst Und dadurch hat sich dein Nervensystem beruhigen können und du hast gemerkt es passiert nicht automatisch eine Panikattacke.

00:24:04: Genau, ich habe wirklich mit ganz kleinen Schritten angefangen.

00:24:08: Irgendwann erst mal war es fünf Sekunden rausschauen okay check geschafft.

00:24:14: also nicht sofort geschafft und auch nicht sofort weiter gemacht geübt geübte bis sich die fünf sekunden raus schauen angefühlt haben als wäre es völlig in Ordnung.

00:24:23: Als schaue ich gerade auf meinen Computerbildschirm und gucken filmen dann irgendwann eine halbe Minute raus schauen drei Minuten raus schauen.

00:24:33: Dann kam der erste große Sprung.

00:24:35: Balkontürer auf, ich setze mich auf die erste Stufe der kleinen Treppe in die offene Tür und guck raus zwischen mir und der Außenwelt keine Tür mehr!

00:24:49: Ich war...der Außenwald komplett ausgeliefert.

00:24:53: Ganz anderes Gefühl habe ich auch geschafft.

00:24:57: Und dann hab' ich das gesteigert.

00:24:58: Dann bin ich irgendwann Wochen später Ein Schritt vor den Balkon.

00:25:06: Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ihr das am Anfang angefühlt habt für mich aber wie geil sich das angefühlen hat als ich es dann konnte.

00:25:15: Das war für mich Wie als ob ich wieder laufen lerne.

00:25:20: Ich hatte plötzlich diese Assoziation in meinem Kopf mit starken schweren Schlaganfallopfern die ganz starke motorische Ausfälle haben nach ihrem Anfall und laufen wieder lernen müssen, wieder grundlegende Bewegungen wieder lernen.

00:25:38: Und so... Ich finde das nicht schmälern.

00:25:40: versteht mich nicht falsch!

00:25:41: Das ist auch wirklich was Schlimmes und Einschneidendes.

00:25:46: Aber für mich hat sich das im Prinzip genauso angefühlt als ob ich alles Grundlegende wieder neu lernen darf und wieder lernen darf dass es alles sicher ist.

00:25:56: Und das habe ich dann gemacht und hab Stück für Stück wie meine Freiheit in ganz kleinen, wirklich klitzekleinen Dosen und Schritten zurück trainiert.

00:26:09: Ja anders kann man es nicht nennen.

00:26:10: das war ein Training und zwar für mich ein sehr hartes Training.

00:26:16: also du hörst dass eigentlich ganz alltägliche Dinge für Patrick damals fast unmöglich schienen und er wirklich mit kleinen Schritten und längeren Zeitabständen gearbeitet hat um sich immer wieder mehr von seiner Welt zurück zu kämpfen.

00:26:35: Etwas anderes, was auch sehr hilfreich ist, ist dass du dir überlegst wenn du zum Beispiel überprüfen willst warum überprüfe ich?

00:26:45: Was erhoffe ich mir vom Überprüfen?

00:26:48: und ist es tatsächlich objektivierbar realistisch so?

00:26:53: oder ist es eher was, was in meinem Kopf passiert?

00:26:55: Also zum Beispiel ich will überprüfen, ob ich Schwindel habe.

00:26:59: Weil ich möchte gucken, ob Schwindeln zu Panik führt oder ob die Panik jetzt wieder kommt und dann sich eben bewusst machen dass dieses Überprüfen eher verstärkt das mir Panik kommt weil du das Wissen ja inzwischen hast und deswegen das Überprühen dann eher nicht machen.

00:27:18: Wir können nicht gut Dinge nicht machen.

00:27:21: Also besser ist es dann bewusst was anderes zu machen, also zum Beispiel jedes Mal wenn ich testen möchte ob ich Schwindel habe mache ich stattdessen etwas anderes.

00:27:33: Ich weiß nicht ob du diesen Trick auch angewandt hast.

00:27:35: Später dann?

00:27:36: Ich hab ja gemeint war zu stur um das zu akzeptieren dass das eine Lösung ist.

00:27:41: aber irgendwann später Und inzwischen, wenn ich zum Beispiel merken würde... ...ich bin da gerade auch im Alltag bei anderen Ängsten.

00:27:50: Zum Beispiel in einer stressigen Situation und ich neige irgendwie meinen Körper zu überprüfen,... ...dann stoppe ich mich unmittelbar und sag mir, nein Patrick!

00:27:59: Du weißt es ist keine gute Sache, es ist eine gute Methode.

00:28:03: Das hat der gegenteiligen Effekt von dem den du glaubst das es hat als ein Lasses.

00:28:08: Also wenn du nicht so stur bist wie ich damals war dann ist die Strategie super, weil du musst dir wirklich einfach nur klarmachen.

00:28:18: Dass das überprüfen überhaupt keinen Vorteil für dich hat im Gegenteil.

00:28:24: Lass es einfach!

00:28:25: Lass einfach das überprüfen wenn du das kannst.

00:28:28: Was hast du mich da dessen gemacht?

00:28:30: Superstrategie eben diese Konfrontation mit der Angst an sich in kleinen Schritten.

00:28:36: Weil dadurch habe ich ja

00:28:37: meinen... gesagt haben, oh ich habe das Gefühl, ich hab Schwindel.

00:28:41: Ich guck jetzt mal aus dem Fenster oder geh aus der Balkontür

00:28:44: raus.".

00:28:46: Doch!

00:28:46: Ich habe mir das als Ziel gesetzt.

00:28:47: Ich habe gesagt, egal...ich hole mir jetzt einen Sieg und mache etwas Positives.

00:28:53: und ja mit diesem Sieg, dass sich ja es schaffe, zehn Sekunden rauszuschauen, dadurch habe ich mich abgelenkt von diesem Überprüfungs dran also im Prinzip das gemacht, was du gesagt hast, falls die richtige Strategie ist.

00:29:11: Ohne zu wissen dass ich das mache weil ich ja geglaubt habe, dass ich es nicht kann, also dass sich das überprüfen lassen...nicht sein lassen kann.

00:29:19: aber im Endeffekt war er meine gewählte Strategie, die gleiche Strategie dir sinnvoll ist.

00:29:27: Okay!

00:29:28: Ich glaube ich würde jetzt eher sowas machen wie wenn ich glaube dass ich überprüfe muss dann keine Ahnung, singe ich ein Lied oder denke an meine Michte?

00:29:41: Oder irgendwas was positiv ist das ablenkt.

00:29:44: Also ganz konkret in der Situation erstmal ablenken und was anderes machen und unterdrücken dass man das testen will.

00:29:52: Das wäre so meine Empfehlung.

00:29:54: Natürlich kann man sich auch gleich die Angst stellen wenn man da die Muße dafür hat.

00:29:59: Ich glaube es ist das schwierigere Level was du dir gesucht hast Patrick.

00:30:04: Für mich war es das einfacherere ironischerweise.

00:30:06: Deswegen würde ich auch heute sagen, dass die beiden Strategien, die wir jetzt gerade zusammen ausgearbeitet haben entweder eben das ablenken sich bewusst machen Ich bin gerade oder ich fühle mich gerade überprüfen und ich denke stattdessen etwas anderes.

00:30:20: Ich mache stattdessens was anderes was schön ist Was mir gerade hilft.

00:30:24: Oder Du stellst dich der angst aber in dem fall bei dem arg der angsten stellen für mich auch einfach nur symbolisch als ich mache jetzt was, was mir gut tut.

00:30:35: Weil das der Angst stellen war zwar schwierig aber das Gefühl danach, Chaka!

00:30:42: Ich habe es geschafft, ich hab mich da Angst gestellt.

00:30:45: Boah, ich bin Schritt weiter Richtung Normalität.

00:30:48: Das war ja eigentlich auch...ich hat mir etwas Gutes getan.

00:30:51: Ich habe was für mich gemacht und dieses Gefühl hat dann kurzfristig mich so hochgepusht dass ich mich nicht mehr überprüft habe für eine kleine Weile zu nimmst.

00:31:04: Das klingt doch nach einem sehr vielversprechenden Ansatz!

00:31:08: Was mir noch wichtig ist, du hast vorhin gesagt überprüfen bringt nie was.

00:31:13: da würde ich fast immer zustimmen.

00:31:16: das erste mal wenn ein Symptom auftaucht das erstemal Atemot des erst einmal Herzrasen das erste Mal was weiß ich was von dem Symptome dass Du nicht kennst dann darfst Du natürlich zu einem Hausarzt oder zu von mir aus auch einen Notfall hingehen und das überprüfen lassen.

00:31:34: Es könnte theoretisch ja was anderes sein als eine Panikattacke, was diese Symptome auch auslöst.

00:31:40: Das zwanzigste Mal wo du dieses Symptom hast ist die Wahrscheinlichkeit aber unglaublich hoch dass es sich weiterhin um ne Panik Attacke handelt.

00:31:49: Und die ist wie gesagt nicht gefährlich.

00:31:52: D.h.

00:31:53: einmal überprüpen macht Sinn.

00:31:56: Immer wieder überprüfe verstärkt die Angst!

00:31:59: Das wäre so mein Merksatz für heute

00:32:01: Und für mich selber, das größte Take-Away der heutigen Episode sind auf jeden Fall die zwei Strategien, die du anwenden kannst um diesen Angstkreislauf zu durchbrechen.

00:32:12: Einmal ist es das bewusste Ablenken durch positive Gedanken, positive Dinge, die Du machst, die Dich dann wegbringen von dem Fokus auf dieses ständige Überprüfen.

00:32:24: und die andere Strategie ist so wie ich das selber gemacht hatte dich in kleinen Portionen und kleinen Schritten mit deinen Ängsten auseinanderzusetzen, weil dir das eben auch Sicherheit gibt.

00:32:35: Und du so auch den Fokus auf etwas Positives linden kannst!

00:32:40: Dann bedanke ich mich, bedanken wir uns recht herzlich dafür dass Du uns zugehört hast.

00:32:48: Wir hoffen, Du konntest spannende Impulse für Dich mitnehmen und wir fänden es schön wenn Du beim nächsten Mal wieder dabei bist.

00:32:56: Bis dahin alles Gute

00:32:59: Bye bye!

00:32:59: Tschüss.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.